|
Aktuelles |
|||||||
| 12.11.2011 - Die Lahn erleben im Schienenbus | |||||||
|
|
MZ
Eisenbahndienstleistungen bietet an:
Die Lahn erleben im Schienenbus! Gefahren wird mit einem 798 + Steuerwagen der OEF. Die Rückfahrt besteht dann aus einem 798 + Steuerwagen + Umbaudreiachser/Bauzugwagen. Der Fahrpreis beträgt 25 € für die Hin und Rückfahrt und kann im Zug gezahlt werden. Für die Bewirtschaftung im Zug wird gesorgt. Hinfahrt: Gießen 10:25 Uhr, Löhnberg 11:00 Uhr, Weilburg 11:05 Uhr, Limburg 11:55 Uhr Rückfahrt: Limburg ca. 17:00 Uhr, Weilburg ca. 17:30 Uhr, Löhnberg ca. 17:35 Uhr, Gießen ca. 18:00 Uhr Anmeldungen per Mail unter Zimmermann_Manuel@t-online.de . |
||||||
|
|
|||||||
| 28.08.2011 - Infostand der IWQ auf dem Straßenfest in Rennerod | |||||||
|
|
Am
27.08.2011 und 28.08.2011 fand das Straßenfest in Rennerod statt. Unter
dem Motto "40 Jahre Stadt Rennerod - Das Dorf an der Straße"
veranstaltete der Gewerbeverein entlang der B 54 das Straßenfest, bei dem
zahlreiche Aussteller vor Ort waren.
Auch die IWQ konnte teilnehmen und bot einen Infostand mit historischem und aktuellen Geschehen rund um die Eisenbahnstrecke Westerburg - Rennerod. Das Ziel "Touristikbahn" wurde ebenfalls vorgestellt und erörtert. Auch wurde das Schienenfahrrad vorgestellt, welches der Verein als Dauerleihgabe eines Vereines aus Butzbach erhalten hat. Ein Dank gilt hierbei dem Gewerbeverein Rennerod für die Möglichkeit der Teilnahme sowie der Stadtbäckerei Hommel für das Bereitstellen der Ausstellungsfläche. |
|
|||||
|
|
|||||||
| 27.08.2011
- Eisenbahnbrücken
im Westerwald zeugen von der Technikentwicklung (Westerwälder Zeitung) |
|||||||
|
|
Niedererbach/Fehl-Ritzhausen
- Die Errichtung der Schienenwege im Westerwald erforderte auch so manches
außergewöhnliche Bauwerk. Heute gehören sie wie selbstverständlich zum
Landschaftsbild. Es wird ihnen kaum eine besondere Aufmerksamkeit gezollt.
Doch bei manchen Konstruktionen lohnt sich näheres Hinsehen. Die WZ hat
sich einmal zwei Eisenbahnbrücken herausgegriffen, die inzwischen unter
Denkmalschutz stehen. Die beiden Bauten in Niedererbach und
Fehl-Ritzhausen sind zudem gute Beispiele dafür, wie schnell sich die
Technik weiterentwickelte. Fast genau 20 Jahre ist es nun her, seit das hoch
aufragende sechsbogige Viadukt in Niedererbach den Denkmalstatus erhalten
hat. 1884 wurde die Eisenbahntrasse von Staffel über Siershahn bis
Altenkirchen für den Verkehr freigegeben. Vor allem zum Abtransport von
Ton und Basalt, der im Westerwald abgebaut wurde, eröffnete der
Schienenweg neue Verbindungen. In zweijähriger Bauzeit ist der Abschnitt
bis Siershahn entstanden. Zur Überwindung von Höhendifferenzen mussten beim Bau
von Trassen an einigen Stellen immer wieder Brücken eingeplant werden. In
Niedererbach war der einzige Kunstbau auf dem Teilstück bis Siershahn nötig,
um einen Höhenunterschied von 186 Metern zu überwinden. Das sechsbogige
Eisenbahnviadukt überspannt nun seit mehr als 125 Jahren das Sandbachtal.
Es zählt bis heute zu den großen Eisenbahnbauwerken in Rheinland-Pfalz.
Es dokumentiert mit seiner Ausdehnung die damaligen Möglichkeiten beim
Bauen und ist damit ein Zeugnis zeitgenössischer Technik. Das hoch
aufragende Quadermauerwerk wurde mit den typischen Werkstoffen aus dem
Westerwald ausgeführt: Basalt und Trachyt sowie Backstein. Schnell veränderten sich zum Ausgang des 19. und Anfang
des 20. Jahrhunderts die Bauweisen. Auch die Stahlbogenbrücke bei
Fehl-Ritzhausen zeigt eindrucksvoll den technischen Fortschritt, der in
kurzer Zeit eintrat und auch bei der Eisenbahn Einzug hielt. Die
Konstruktion ist die einzige dieser Art im Westerwaldkreis. Das Bauwerk überbrückt
die Nister und ist Teil der Querbahn zwischen Herborn und Montabaur. Die Interessengemeinschaft Westerwald-Querbahn widmet sich
vor allem der Geschichte dieses Schienenwegs. Sie hat sich auch dafür
eingesetzt, dass die parabelförmige Stahlfachwerkträgerbrücke, wie die
genau technische Bezeichnung lautet, vor nunmehr zwei Jahren unter
Denkmalschutz gestellt wurde. Das besondere an der Stahlgitterbrücke, die 1906
errichtet wurde, ist der sogenannte Fischbauchträger. Die spezielle Form
resultiert aus einer Dammhöhe von circa 15 Metern. Damit war genügend Höhe
vorhanden, um den Brückenträger nach unten auszubilden. Beeinträchtigungen
im Landschaftsbild sollten so beispielsweise vermieden werden. Üblicherweise
wurden Überquerungen sonst mit ihrem Gitterwerk nach oben gebaut. Das Bauwerk besteht aus zwei unterschiedlich großen
Widerlagern. Das südliche ist etwa 5 Meter und das nördliche mit ungefähr
15 Metern gleich dreimal so lang. An beiden ist ein Rundeisengeländer
angebracht, das aus Winkelstahl besteht. Heimischer Blaubasalt wurde für
die Seitenteile verwendet, zwischen die ein Stahlgitterträger platziert
worden ist. Das Mauerwerk präsentiert sich an allen Kanten mit rotem
Buntsandstein. Der Brückenträger ist rund 30 Meter lang. Die gesamte
Konstruktion schwebt circa in 18 Metern Höhe über dem Bachbett. Die spezielle Ausbildung als Rundträgerbrücke ist der
Kraft- und Druckverteilung während der Belastungsphase geschuldet. Je
weiter die Belastung in der Brückenmitte zunimmt, desto mehr muss dieser
Druck vom Gittergerüst aufgefangen werden. Über einen Rundgitterträger
wird die Kraft am besten auf die gesamte Konstruktion verteilt. Die örtlichen
Verhältnisse machten einen solchen aufwendigen Entwurf an dieser Stelle
sinnvoll.
|
||||||
|
|
|||||||
| 13.08.2011 - Projektarbeit der Siemens Mobility aus Krefeld-Uerdingen - Rollwagen für die IWQ | |||||||
|
|
Ausbilder der Siemens Mobility aus Krefeld-Uerdingen überlegten sich ein ganz besonderes Projekt: Ein schienenfähiger Rollwagen zum Transport von Material sollte entworfen und gebaut werden. Zwei Auszubildende erstellten eine Skizze, schweißten aus eigentlich für den Schrott bestimmten Metallresten einen Rahmen, versahen diesen mit der für Baufahrzeuge typischen gelben Lackierung und machten den Wagen mit Hilfe von vier Rädern und Kugellagern rollfähig. Einzig die Kugellager mussten bezahlt werden, der Rest wurde uns freundlicherweise von Siemens zur Verfügung gestellt. Den Ausbildern kam dieses Projekt sehr entgegen, da sonst keine Eisenbahnprojekte durchgeführt werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen (siehe Bild). An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Firma Siemens und an unser Mitglied Christian Eisel, der das Projekt angestoßen hat. |
|
|||||
| 13.08.2011 - Fahrzeuge für die IWQ | |||||||
|
|
Am
13.08.2011 wurden drei Fahrzeuge von Rockenberg aus nach Gießen
überführt. Diese werden der IWQ von der Sammlung
Eisenbahn-Nebenfahrzeuge (SEN) e.V, zur Verfügung gestellt.
Zunächst ging es auf der Straße per LKW zum Güterbahnhof Gießen, wo die Fahrzeuge dann auf ein Gleis geladen und mit einer Lokomotive zur Anschlussbahn "Oberhessische Eisenbahnfreunde e.V." gefahren wurden. Dort sollen die Fahrzeuge aufgearbeitet werden, um für einen späteren Einsatz auf der Strecke Westerburg - Rennerod im Baudienst zur Verfügung zu stehen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Harald Faust von der SEN und an das Team der OEF Gießen sowie der BSW-Gruppe, die uns tatkräftig bei der Aktion unterstützt haben. Fotos der Überführung finden Sie in der Bildergalerie. |
||||||
| 02.08.2011 - Gestattungsvertrag für die Strecke Westerburg - Rennerod | |||||||
|
|
Die
IWQ hat im Juni 2011 einen Gestattungsvertrag mit der DB Netz AG
abgeschlossen. Damit sind Vegetations- und Instandsetzungsarbeiten auf der
Strecke Westerburg - Rennerod möglich.
Die IWQ hat bereits begonnen, im Bahnhof Rennerod die Gleisanlagen freizuschneiden. Die Freischneidetermine veröffentlichen wir unter der Seite "Termine". Jeder Helfer ist gerne willkommen!
|
||||||
|
|
|
||||||
| |
|||||||
| 02.08.2011 - Baufahrzeuge für die Westerwald-Querbahn in Aussicht | |||||||
|
|
Die IWQ hat ein Nebenfahrzeug der Bauart Klv 51 angeboten bekommen. Das Baufahrzeug wird für die Instandsetzung der Strecke dringend benötigt, sei es für Oberbauarbeiten, für Arbeiten an den Außenanlagen oder zum Transport von Material und Werkzeug. Aktuell
ergeben sich aus den zu erwartenden Arbeiten und dem Zustand des Fahrzeugs
zu erwartende Kosten nach einer ersten Abschätzung in einer Größenordnung
von rund 8.000,- Euro. Diese
Kosten übersteigen bei weitem die vereinsinternen Möglichkeiten, für
dieses Projekt ist die IG Westerwald-Querbahn e.V. daher auf Spenden
angewiesen. Spendenbescheinigungen
können durch unseren gemeinnützigen Verein ausgestellt werden, wenn der
Betrag dem Konto gutgeschrieben wurde und der Einzahler eine Ausstellung
unter Angabe seiner Anschrift wünscht. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende. Den Spendenaufruf finden Sie hier.
|
||||||
|
|
|||||||
| 24.02.2011 - Spurensuche in Fehl-Ritzhausen | |||||||
|
|
Der
Bahnhof Fehl-Ritzhausen war bis Anfang der 1970er Jahre Knotenbahnhof auf
der Westerwald-Querbahn. Hier zweigte die Stichstrecke nach Bad Marienberg
und Erbach von der Westerwald-Querbahn ab und bildete eine Querverbindung
zur Strecke Limburg - Altenkirchen.
Heute lässt sich nur noch erahnen, welche Ausdehnung der ehemalige Bahnhof einstmals hatte.
|
||||||
|
|
|||||||
| 24.02.2011 - Vertragsverhandlungen mit der DB Netz AG | |||||||
|
|
Die
Vetragsverhandlungen mit der Deutschen Bahn AG zur Übernahme der Strecke
Westerburg - Rennerod sind zur Zeit in vollem Gange. Die IWQ beabsichtigt
eine stückweise Instandsetzung der Strecke als Touristikbahn.
Damit ist die Strecke Westerburg - Rennerod in ihrem Bestand gesichert! Das Thema "Radweg" kann wohl entgültig ad acta gelegt werden. |
||||||
|
|
|||||||
| 05.Januar 2010 - Wetter schützt vor Arbeit nicht - Weitere Freischneidearbeiten! | |||||||
|
|
Rennerod/Fehl-Ritzhausen
- Nachdem in den letzten Wochen sowohl der Bahnhof in Rennerod als auch
der Waldabschnitt zwischen Rennerod und Niederroßbach/Neustadt vom
Bewuchs entfernt wurden, sind, trotz des Winterwetters die
Freischneidearbeiten bei Fehl-Ritzhausen in vollem Gange.
Hier gilt es, etwa 500 Meter Strecke von starkem Tannenbewuchs zu befreien. Die nächsten Freischneidetermine wurden festgelegt. Es werden weiterhin Helferinnen und Helfer gebraucht. Nach dem 28.02.2010 darf außerhalb der Ortsbebauung nicht mehr freigeschnitten werden! Daher wollen wir die Strecke von Rennerod bis Fehl-Ritzhausen bis zu diesem Termin vom Bewuchs befreit haben. Zum Vergleich: Sicht auf die Strecke beim Schützenhaus Fehl-Ritzhausen Richtung Rennerod am 22.06.2009 und am 02.01.2010.
|
||||||
|
|
|||||||
| 15.November 2009 - IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V. erhält Genehmigung zum Freischneiden! | |||||||
|
|
Rennerod
- Umfangreiche Freischneidearbeiten haben den Streckenabschnitt zwischen
Rennerod und Niederroßbach/Neustadt wieder sichtbar werden lassen. Es ist
aber noch vieles zu tun. Zu den Freischneidearbeiten wurde eine
Bildgalerie angelegt.
Daher benötigt die IWQ jeden Helfer, um dem Ziel einer Wiederinbetriebnahme der Strecke näher zu kommen. Zum Vergleich: Sicht auf die Strecke nahe der Brücke B 255 in Fahrtrichtung Rennerod am 22.06.2009 und am 14.11.2009.
|
||||||
|
|
|||||||
| 29.September 2009 - IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V. erhält Genehmigung zum Freischneiden! | |||||||
|
Rennerod
– Nach einigem Schriftverkehr mit den zuständigen Stellen der Deutschen
Bahn AG hat die IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V. nun endlich die
Genehmigung zum Freischneiden der Strecke Westerburg – Rennerod
erhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorn in den Bemühungen zur
Reaktivierung. |
|||||||
|
|
|||||||
| 24.September 2009 - Erstes Fahrzeug für die IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V. | |||||||
|
Rennerod/Butzbach
– Ein Verein aus Butzbach hat der IWQ eine schwedische Fahrraddraisine
als Dauerleihgabe überlassen. |
|
||||||
|
|
|||||||
| 28.März 2009 - Eisenbahnbrücke bei Fehl-Ritzhausen als Denkmal anerkannt | |||||||
|
|
Die
Eisenbahnstrecke Westerburg – Rennerod ist seit kurzem um ein weiteres
Denkmal reicher. Die in der Gemarkung Fehl-Ritzhausen stehende
Fischbauchträgerbrücke in Stahlfachwerkkonstruktion wurde von der
Unteren Denkmalschutzbehörde als Denkmal anerkannt. Die
IG Westerwald-Querbahn (IWQ) e.V. hat sich bereits seit einigen Jahren um
die Anerkennung dieser Brücke als Denkmal bemüht, nach einigem
Schriftverkehr und mehreren Begehungen kam es schließlich Anfang 2009 zum
entscheidenden Ortstermin zwischen Vertretern der Unteren Denkmalschutzbehörde,
der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesdenkmalpflege und
der IWQ. Die
Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1906 ist das letzte in dieser Bauweise
erhaltene Exemplar auf der Westerwald-Querbahn, nachdem alle anderen in
dieser Form abgerissen worden sind. Dort überquert die Eisenbahnstrecke
im Abschnitt von Fehl-Ritzhausen nach Höhn die Nister. Nach denkmalrechtlicher Beurteilung wird die Eisenbahnbrücke nun in das „Nachrichtliche Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Westerwaldkreis“ aufgenommen. |
||||||