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Die
Betriebsstellen der Westerwald-Querbahn |
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Auf
dieser Seite sind alle Betriebsstellen wie Bahnhöfe oder
Anschlüsse des Abschnittes Westerburg - Rennerod beschrieben.
Als Orientierung dient die Karte links.
Bitte klicken Sie auf die jeweiligen
roten
Punkte in der Karte um zu den Beschreibungen zu gelangen!
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Bahnhof
Westerburg (km 48,3)
Der
ehemalige Knotenbahnhof Westerburg befindet
sich in km 28,6 der Strecke Limburg – Altenkirchen – Au und km 48,3 der
ehemaligen Strecke Herborn – Montabaur (Westerwald-Querbahn).
Von
drei mechanischen Stellwerke,
im Süden „Ws“ mit Schrankenposten, im Empfangsgebäude „Wf“
(Befehlsstelle des Fahrdienstleiters) und im Norden „Wn“ wird der
Zugbetrieb koordiniert.
Im Norden des Bahnhofes
befinden sich der vierständige Lokschuppen der ehemaligen Bw-Außenstelle Westerburg,
im Süden die ehemalige Bahnmeisterei
(im sogenannten "Bremerhaven"). Der Bundeswehr war es möglich,
von der in Gleis 5
befindlichen Laderampe Panzer zu verladen. Am nördlichen Bahnhofsende
in Richtung Rennerod befindet sich die unter Denkmalschutz befindliche Hülsbachtalbrücke (km 48,1 bis
47,9).
Heute
ist Westerburg noch Einsatzstelle der DB Regio AG, von hier aus werden
einige VT 628 für den Zugverkehr auf den Westerwaldstrecken eingesetzt.
Güterverkehr gibt es nicht mehr.
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Bahnhof
Hergenroth (km 45,6)
Der
Bahnhof Hergenroth besaß de ehemaligen
Anschluss der Basaltwerke Adrian kurz hinter dem Bahnhof in Richtung Höhn,
der bis Ende der 70er Jahre bedient wurde. Von den Gleisanlagen ist
nur noch das Durchgangsgleis (Gleis 2) vorhanden, sämtliche Weichen und
Nebengleise wurden abgebaut.
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Bahnhof Höhn (km 40,1)
Im
Bahnhof Höhn befindet sich der Anschluss des Kunststoffwerkes, der bis zur Einstellung des Betriebes 1995
bedient wurde. Hier wurden unter anderem
Rohre für den Hamburger Elbtunnel verladen. Am Ende von Gleis 1 ist eine
Laderampe vorhanden. Auf der Strecke in Richtung Fehl-Ritzhausen wurde in
km 39,1 die Grube Alexandria mit Kohlekraftwerk an die Westerwald-Querbahn
angeschlossen. Bis Mitte der 60er Jahre wurde diese bedient, bis der
Rückbau erfolgte. Heute kann man an einigen Stellen noch Gleisreste
erkennen. Von der Grube mit dem dazugehörigen Haltepunkt ist außer der
Siedlung und des Kraftwerkes nichts mehr vorhanden. Dagegen kann der
Bahnhof noch alle Gleisanlagen (Gleise 1 bis 3 und Anschlussgleis 4)
aufweisen.
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Bahnhof Fehl-Ritzhausen (km 37,3)
Am
ehemaligen Knotenbahnhof Fehl-Ritzhausen zweigte die eingleisige Nebenbahn
Fehl-Ritzhausen - Bad Marienberg - Erbach/Ww. ab. Der Bahnhof hatte ein
Fahrdienstleiterstellwerk und eine hohe Anzahl an Gleisanlagen, wo auch
mehrere Anschlüsse zu Basaltbrüchen abzweigten. Nach dem teilweisen
Rückbau der Strecke nach Bad Marienberg im Jahr 1972 wurde auch das
Stellwerk "Frf" aufgelassen und alle von dort gestellten Weichen
und Signalanlagen entfernt. Verblieben sind bis heute nur noch
das Durchgangsgleis 4 und ein Nebengleis (Gleis 5), welches mit einer
Handweiche erreichbar ist.
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Haltestelle Niederroßbach-Neustadt (km 34,7)
Zwischen den Dörfern Niederroßbach und Neustadt
befindet sich der Haltepunkt Niederroßbach-Neustadt mit einem
Anschlussgleis. Die Zugangsweiche wurde
aber mittlerweile entfernt.
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Bahnhof Rennerod (km 31,4)
Der
Bahnhof Rennerod hatte die Funktion als Zugbildungsbahnhof und
Lokstützpunkt des ehemaligen Bw Dillenburg, welche er Mitte der 50er
Jahre verlor. Der im Osten befindliche Lokschuppen wurde im Jahr 1954
abgerissen, nachdem die Rückwand von einer Dampflok durchbrochen war. Im
Empfangsgebäude befand sich ein Fahrdienstleiterstellwerk, welches die
Weichen und Signalanlagen bis Anfang der 70er Jahre stellte. Die
Weiterführung der Westerwald-Querbahn nach Herborn wurde im Jahr 1967
unterbrochen (siehe auch Stilllegungsgeschichte). Bis 1995 wurden die
ortsansässige Bundeswehr und das Sägewerk bedient. Heute sind noch die
Gleise 1 bis 3, 6 und 7 (Laderampe) mit dazugehörigen Handweichen
vorhanden. Das Empfangsgebäude ist seit dem Jahr 2003 unter Denkmalschutz
gestellt.
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